Vibratorische Wahrnehmung

Die ersten Vibrationserfahrungen erleben wir bereits im Mutterleib. Nach der Geburt geht es mit krabbeln, springen und rennen weiter. Jeden Tag erleben selbst Erwachsene unzählige Situationen in denen wir Vibrationen (zB.: gehen, Fahrrad, Auto) ausgesetzt sind. Selbst wenn wir mit den Fingernägeln am Tisch klopfen, mit dem Bein wippen oder Soletti essen lösen wir Vibrationen aus. Sie sind deshalb so wichtig, weil wir dadurch ein besseres Gefühl für den eigenen Körper und die eigene Körpertiefe erlangen. Sie können anregen und beruhigend wirken.

Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit körperlichen Einschränkungen, ist es umso schwerer ihrem Körper Vibrationen auszusetzen.Deshalb ist es umso wichtiger, dass ein Elternteil, ein Lehrer/eine Lehrerin, ein Betreuer/eine Betreuerin darauf achtet, dass der „vibratorische Alltag“ nicht zu kurz kommt.

Hier ist nun die Aufgabe:

Bitte nun jemanden, der/die mit dir im Rollstuhl spazieren geht. Sucht nun ganz gezielt nach holprigen Wegen, Schotterstraßen, Brücken aus Holz – damit es schön ruckelt, vielleicht sogar ein kleines Stück Wiese.


Natürlich müsst ihr aufpassen, dass es mit dem Rolli noch fahrbar ist und ihr nicht steckenbleibt.

Viel Spaß dabei!



 © 2020, Schule für körperbehinderte Kinder, A-5020 Salzburg, General-Keyes-Straße 4

 0043 662 42 69 86 

Österreichische_Schulsporthilfe.jpg